Willkommen auf der Website der Schule Speicher



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
Schule Speicher

Schulblog

Rückblick Theater 2019

Die Theatergruppe der Oberstufe Speicher spielte das Stück:

Rotes Gold – eine Geschichte von der Erdbeere und dem Wasser

Ein kurzer Rückblick:

Wasser als «blinder Passagier»

Jede Person in der Schweiz verbraucht im Haushalt durchschnittlich
162 Liter Leitungswasser pro Tag. Hinzu kommen aber noch 4’038 Liter virtuelles Wasser, die jede Person über Nahrungsmittel und Produkte konsumiert, ohne es zu merken. Davon werden rund 3’500 Liter aus anderen Ländern importiert. Dies wird zu einem Problem, wenn in diesen Ländern nicht genügend Wasser zur Verfügung steht. So leidet heute zum Beispiel auch Südspanien unter Wassermangel, weil dort viel Bewässerungswasser verbraucht wird für den Anbau von Erdbeeren und Tomaten, die wir bereits im Januar in unseren Supermärkten kaufen können.

Dieser Text stand am Anfang der Entwicklung des Theaterstücks, welches am 24. Januar im Buchensaal in Speicher Premiere feierte. Da die Oberstufe Speicher im ersten Semester den Schwerpunkt «Wasser» im Rahmen der «Bildung nachhaltiger Entwicklung (BNE)» setzte, erschien uns die Auseinandersetzung mit dem virtuellen Wasser am Beispiel der andalusischen Erdbeere als ideal. Der Samen war also gesät.

Wir, Annina Strittmatter und David Kradolfer, kreierten eine erste Grundstruktur der Handlung. Nun ging es darum, die kritischen Schülerinnen und Schüler der Theatergruppe für die Idee zu gewinnen. Diese war in dieser Phase einem veritablen Gegenwind ausgesetzt. Doch schlussendlich entschloss sich die Gruppe, diesem zarten Pflänzchen eine Chance zu geben. Wir, die Lehrpersonen, mussten den Schauspielerinnen und Schauspielern versprechen, dass wir unsere Idee nicht stur durchziehen würden. Ein toller Steilpass, oder noch besser, ein regelrechter Powerdünger für unser Projekt. Was gibt es Schöneres, als wenn Jugendliche ihre eigenen Ideen miteinbringen und das Stück mitgestalten wollen.

Von nun an zogen wir alle am gleichen Strick. Während je einer Wochenlektion haben die Schülerinnen und Schüler der 1.Sek sowie diejenigen der 2. und 3. Sek innerhalb von drei Monaten die Szenen konkretisiert und optimiert sowie die Rollen mit Ecken und Kanten versehen. Um in der Welt der Erdbeeren zu bleiben. Die Frucht wurde gehegt und gepflegt , um sie dann später in ihrer vollen Pracht ernten zu können.

Am Morgen vor der Hauptprobe stand dann der erste Durchgang ohne Unterbruch -zugleich die Hauptprobe - vor den älteren Schülerinnen und Schülern der Primarschule auf dem Programm. Kleinere und grössere Wackler wurden im Anschluss offen angesprochen, im Wissen, dass es am Abend dann erst so richtig „krachen“ würde.

Mit ihrem grossen Engagement, ihrer Leidenschaft und ihrer Spielfreude haben es die Schülerinnen und Schüler dann geschafft, unser Projekt zu einem nachhaltigen Erlebnis zu machen. Die Erdbeere wurde geerntet!

Wir möchten uns bei den Schülerinnen und Schülern der Theatergruppe für ihr immenses Engagement und ihr kritisches Mitdenken bedanken. Ein weiterer Dank gebührt auch der abtretenden Schulleiterin, Frau Regula Inauen. Sie hat in den letzten Jahren für die Rahmenbedingungen gesorgt, die es uns ermöglicht haben, unsere ganze Konzentration, Energie und Leidenschaft auf die Arbeit mit den Jugendlichen der Theatergruppe zu richten. Danke!

Annina Strittmatter und David Kradolfer

Zu den Bildern


Theatergruppe Oberstufe
Schulkreis Sekundarschule Zentralschulhaus

Datum der Neuigkeit 29. Jan. 2019

zur Übersicht